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Was ist SaaS und was bedeutet es für Ihr Unternehmen?

Wir erklären in klarer Sprache, was cloudbasierte Software ist, warum sie sich so stark verbreitet hat und was sie sowohl für Unternehmen bedeutet, die sie nutzen, als auch für solche, die ihr eigenes Produkt aufbauen.

Aktualisiert: Juni 2026

Die kürzeste Antwort auf die Frage, was SaaS ist, lautet: SaaS (Software as a Service) bezeichnet Software, die Sie nicht auf Ihrem Rechner installieren, sondern über das Internet nutzen, meist im Rahmen eines Abonnements. Viele Anwendungen, die Sie täglich verwenden — etwa für E-Mail, Buchhaltung, Kundenverwaltung oder Design — sind in Wirklichkeit SaaS-Produkte; Sie öffnen sie im Browser, melden sich an und beginnen ohne Installationsaufwand zu arbeiten. Dieser Leitfaden erklärt in klarer Sprache, was SaaS ist, wie es funktioniert, wie es sich von herkömmlicher Software unterscheidet, was es Ihrem Unternehmen bringt und worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihr eigenes SaaS-Produkt aufbauen möchten.

Was ist SaaS?

SaaS ist die Abkürzung für 'Software as a Service' (Software als Dienstleistung). Statt Software zu kaufen und auf Ihrem eigenen Rechner oder Server zu installieren, nutzen Sie eine Anwendung, die der Anbieter in der Cloud betreibt, über das Internet. In der Regel greifen Sie über ein monatliches oder jährliches Abonnement darauf zu; Sie müssen sich nicht um den Kauf von Lizenzen, um Installation, Updates oder Serverwartung kümmern. All das übernimmt der Anbieter, Sie nutzen lediglich die Anwendung. Deshalb wird SaaS auch so beschrieben: Software wie eine Dienstleistung nutzen, statt sie wie ein Produkt zu besitzen.

Wie funktioniert SaaS?

Eine SaaS-Anwendung läuft zentral in der Cloud-Infrastruktur des Anbieters. Sie melden sich über Ihren Browser oder eine App an; die Daten und die Verarbeitungslogik liegen nicht auf Ihrem Gerät, sondern auf den Servern des Anbieters. So können Sie aus dem Büro, von zu Hause oder vom Smartphone auf dieselbe Software zugreifen und sehen auf jedem Gerät dieselbe aktuelle Version. Neue Funktionen und Sicherheitsupdates werden im Hintergrund ausgespielt, ohne dass Sie selbst etwas installieren müssen. Die meisten SaaS-Produkte bedienen viele Kunden gleichzeitig; die Daten jedes Kunden bleiben voneinander getrennt und isoliert, doch alle teilen sich denselben Anwendungskern. Diese geteilte Struktur sorgt dafür, dass der Dienst zugleich skalierbar und nachhaltig ist.

Läuft in der Cloud

Die Software läuft nicht auf Ihrem Gerät, sondern zentral in der Cloud-Infrastruktur des Anbieters.

Zugang per Abonnement

Statt eine Lizenz zu kaufen und zu installieren, nutzen Sie die Software über ein regelmäßiges Abonnement; die Wartung liegt beim Anbieter.

Zugriff von überall

Sie melden sich im Browser an und erreichen dieselbe aktuelle Version aus dem Büro, von zu Hause oder vom Telefon.

Worin unterscheidet sich SaaS von herkömmlicher Software?

Bei herkömmlicher Software kaufen Sie eine Lizenz, installieren das Programm auf Ihrem eigenen Rechner oder Firmenserver und übernehmen die Wartung selbst; Updates, Sicherungen und Serverkosten liegen bei Ihnen. Bei SaaS hingegen läuft die Software in der Cloud des Anbieters, und Sie abonnieren den Zugang. Die wesentlichen Unterschiede sind: ein regelmäßiges, planbares Abonnement statt einer großen einmaligen Lizenzzahlung; die Verlagerung des Installations- und Wartungsaufwands von Ihnen zum Anbieter; die Nutzung stets der aktuellsten Version; und der Zugriff von überall und von jedem Gerät. Während herkömmliche Software eher ein Vermögenswert ist, den Sie einmalig besitzen, ist SaaS ein fortlaufend aktualisierter Dienst, den Sie nach Nutzung bezahlen.

Klassische Software

  • Sie kaufen eine Lizenz im Voraus und installieren sie selbst
  • Updates, Sicherung und Serverwartung liegen bei Ihnen
  • In der Regel an das Gerät gebunden, auf dem sie installiert ist

SaaS

  • Sie erhalten Zugang über ein regelmäßiges, planbares Abonnement
  • Aufwand für Installation und Wartung geht an den Anbieter über
  • Von überall, von jedem Gerät und stets in der aktuellen Version

Die Vorteile von SaaS für Ihr Unternehmen

SaaS bietet vielen Teams praktische Vorteile, vom kleinen Betrieb bis zum großen Unternehmen. Die Einstiegskosten sind niedrig: Statt einer hohen Lizenzgebühr beginnen Sie mit einem Abonnement und erweitern den Umfang, wenn der Bedarf wächst, oder verringern ihn, wenn er sinkt. Der Aufwand für Installation, Serverwartung und Updates entfällt; Ihr Team kümmert sich um das eigentliche Geschäft statt um technische Wartung. Durch den Zugriff von überall werden Fernarbeit und teamübergreifende Zusammenarbeit einfacher. Neue Funktionen kommen automatisch hinzu, sodass die Software mit der Zeit nicht veraltet. Da die Daten zentral und geordnet gehalten werden, liegen Sicherung und Sicherheit meist ebenfalls in der Verantwortung des Anbieters. All das ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf sein Kerngeschäft statt auf die Software zu konzentrieren.

Für alle, die ihr eigenes SaaS-Produkt aufbauen möchten

SaaS ist nicht nur ein Modell, das man nutzt; Sie können auch Ihr eigenes Softwareprodukt in diesem Modell anbieten wollen. Einem SaaS-Produkt, das viele Kunden gleichzeitig bedient, liegt eine mandantenfähige (multi-tenant) Architektur zugrunde: Alle Kunden teilen sich denselben Plattformkern, doch ihre Daten und Zugriffe sind voneinander isoliert. Richtig aufgebaut, können Sie damit jeden neuen Kunden (Mandanten) ohne Einrichtung von Grund auf, schnell und wiederholbar in Betrieb nehmen; Ihre Infrastruktur ist auf Wachstum vorbereitet. Bei Vendoor Digital gestalten wir die SaaS-Infrastruktur nicht mit einer fertigen Vorlage, sondern passend zu Ihrem Produkt und Ihrem Mandantenmodell: Wir richten die Mandantenisolierung und die Zugriffsregeln von Anfang an ein und schaffen eine Architektur, die mit steigender Last skaliert. Wenn Sie bereits ein Produkt haben, ist es in den meisten Fällen ebenfalls möglich, es schrittweise in eine mandantenfähige Struktur zu überführen. Wie wir arbeiten und was wir abdecken, finden Sie ausführlicher auf unserer Seite zur SaaS-Infrastruktur.

Was bestimmt die Kosten für den Aufbau einer SaaS-Infrastruktur?

Beim Aufbau Ihres eigenen SaaS-Produkts gibt es keinen festen Preis; die Kosten ergeben sich aus mehreren Faktoren. Erstens der Umfang: Was Ihr Produkt leisten soll, wie viele verschiedene Mandanten es bedient und welche Funktionen Sie wünschen, sind die wesentlichen Treiber. Zweitens das Mandantenmodell: Wie die Daten isoliert und wie der Zugriff gestaltet wird, beeinflusst die Komplexität der Architektur und damit den Aufwand. Drittens Ihre Ausgangslage: Beginnen Sie bei null oder überführen Sie ein bestehendes Produkt in eine mandantenfähige Struktur — eine Migration verändert den Umfang der Arbeit. Viertens Zeit und Dringlichkeit: Ein enger Zeitplan bedeutet einen intensiveren Ressourceneinsatz. Ein realistisches Budget entsteht deshalb nicht aus einer fertigen Preisliste, sondern aus der Klärung des Umfangs; je genauer Sie Ihr Produkt und Ihr Mandantenmodell gemeinsam definieren, desto vorhersehbarer werden die Kosten.

UmfangWas das Produkt leisten soll, wie viele Mandanten es bedient und welche Funktionen Sie wünschen
MandantenmodellWie die Daten isoliert und wie der Zugriff gestaltet wird
AusgangslageBeginnen Sie bei null oder migrieren Sie ein bestehendes Produkt
Zeitrahmen und DringlichkeitEin enger Zeitplan erfordert mehr Ressourcen

Häufige Fragen

Sind SaaS und Cloud-Computing dasselbe?

Nicht ganz. Cloud-Computing ist ein weiter Rahmen dafür, Software und Daten auf Servern im Internet zu betreiben. SaaS ist eine Ausprägung dieses Rahmens: eine fertige Anwendung, die der Endnutzer direkt verwendet und über ein Abonnement nutzt. Jedes SaaS beruht also auf der Cloud, aber nicht jeder Cloud-Dienst ist SaaS.

Ist SaaS sicher; wo werden meine Daten gespeichert?

Ihre Daten werden in der Cloud-Infrastruktur des Anbieters gespeichert, isoliert von anderen Kunden. Die Sicherheit hängt weitgehend davon ab, wie der Anbieter die Zugriffsregeln und die Sicherung gestaltet. Bei einem gut konzipierten SaaS sind die Daten und Berechtigungen jedes Mandanten voneinander getrennt; ein Kunde kann nicht auf die Daten eines anderen zugreifen.

Was bedeutet mandantenfähig (multi-tenant)?

Es ist eine Architektur, in der alle Kunden denselben Anwendungskern teilen, ihre Daten und Zugriffe aber voneinander isoliert sind. Der gemeinsame Kern erleichtert die Wartung und senkt die Kosten; die Isolierung hält die Daten jedes Kunden getrennt und sicher. Die meisten SaaS-Produkte arbeiten nach diesem Modell.

Bauen Sie eine fertige SaaS-Vorlage auf?

Nein. Wir gestalten die Infrastruktur nicht mit einer fertigen Vorlage, sondern individuell, passend zu Ihrem Produkt, Ihrem Mandantenmodell und Ihrem Wachstumsplan. Auch ein bestehendes Produkt in eine mandantenfähige Struktur zu überführen, ist in den meisten Fällen möglich; wir prüfen die Architektur und erstellen einen schrittweisen Migrationsplan.

Bauen wir Ihre SaaS-Infrastruktur gemeinsam auf

Bauen Sie Ihr eigenes SaaS-Produkt auf? Klären wir Ihr Produkt und Ihr Mandantenmodell; lassen Sie uns eine wachstumsbereite, mandantenfähige Infrastruktur gemeinsam gestalten und umsetzen.

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